Was bedeutet psychologische Testung?

Seien es Gedächtnisstörungen, die Befürchtung einer Demenz, Stressreaktionen, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme, Lernschwierigkeiten, Schlafstörungen u.s.w.:

Es wird in diesen Fällen häufig notwendig sein, dass untersucht wird, ob die beobachteten Probleme noch in den Bereich des Normalen fallen oder bereits Zeichen einer beginnenden Hirnerkrankung sind bzw. deren Folgen.

Auch hier steht das Gespräch, und zwar gemäß den Kenntnissen der Psychologie, an erster Stelle. Bereits hier lässt sich oft eingrenzen, wo Kernbereiche einer psychischen Störung liegen.

Da der subjektive Eindruck oft täuschen kann, können in der Hand eines Psychologen zusätzlich verschiedene Tests dazu dienen, die festgestellten Symptome genauer zu untersuchen.

Konsequenzen für die Therapie


Auf diesem Wege ist es möglich, verschiedene Störungsmuster von einander abzugrenzen und das jeweilige Ausmaß genauer zu bestimmen. Ebenso erhält man dadurch die Möglichkeit, den Erfolg einer Therapie dieser Störungsbilder im Verlauf besser zu beurteilen.

Sollten in weiterer Folge die Erkenntnisse hieraus alleine noch nicht zu einer Besserung führen, lassen sich Interventionen auf der Grundlage des aktuellen psychologischen Kenntnisstandes dazu nutzen, Veränderungen in eine positive Richtung in Gang zu setzen.

Zeitweise kann an diesem Punkt auch eine pharmakologische Therapie, deren Prinzipien die Forschung der kognitiven Neurologie in den letzten Jahren aufdeckte, eine wesentliche Stütze darstellen.